Schneller und sicherer zur richtigen Unterdecke

Ein nützlicher Wegweiser durch den Baurechts-Dschungel

Gut für Sie zu wissen: OWA-Deckensysteme sind mit über 60 Prüfnachweisen (Feuerwiderstand) ausgestattet und erfassen damit die meisten Rohbaudeckenarten.

Je nach System erreichen OWA-Mineralplatten die Kriterien für Feuerwiderstandsklassen bis F120/REI180.

Das Besondere: Bei OWA sind auch die Unterkonstruktionssysteme geprüft (z. B. Tragfähigkeit), sodass Sie eine Leistungserklärung (DoP) für den gesamten Bausatz erhalten (inkl. Feuerwiderstand) – alles aus einer Hand.

Die Leistungserklärungen ersetzen die bisherigen EU-Konformitätserklärungen. Hierin erklärt der Hersteller die Übereinstimmung seiner Produkte bzw. Bausätze (bei Feuerwiderstand) mit der DIN EN 13964 auch im Hinblick auf die werkseigene Produktionskontrolle bezüglich der technischen Kennwerte (wesentliche Merkmale nach DIN EN 13964) und der Leistungsbeständigkeit.

Zudem bietet Ihnen OWA eine Rechtssicherheit in Bezug auf die erforderlichen Verwendbarkeitsnachweise. Dies ist extrem wichtig für die Bauabnahme, Baudokumentation und den Vergütungsanspruch.

 

Nutzen Sie die "Checkliste" gleich bei Ihrem aktuellen Projekt!

Alle Leistungserklärungen (DoP‘s) für OWA-Produkte finden Sie hier.

 

Ihre Verantwortung

Sind bei Bauvorhaben, bei denen eine bestimmte Feuerwiderstandsklasse vorgeschrieben ist, Deckenplatten und Abhängekonstruktionen geliefert oder verarbeitet worden, für die die erforderliche Leistungserklärung und der Prüfnachweis für den gesamten Bausatz nicht vorliegen, droht die Ablehnung der Abnahme des Bauwerks durch die Baubehörde. Gegebenenfalls kann das Gebäude dann zunächst nicht genutzt werden, nicht zuletzt auch wegen der Gefahr strafrechtlicher Konsequenzen bei einem Brand mit Personenschäden. Sind die Verwendbarkeitsnachweise nicht vollständig, kann auch der Vergütungsanspruch gefährdet sein.

Als Folge daraus drohen beispielsweise Schäden in Form von Nutzungsausfällen, von Kosten für die Neubeschaffung eines geprüften Deckensystems und dem Aufwand für dessen nachträglichen Einbau. Für solche Schäden haben gegebenenfalls Planer, Baustoffhändler (Beratungshaftung) oder Trockenbauunternehmen aufzukommen, die bei Ausschreibung einer Brandschutzdecke (Feuerwiderstand) eine Decklage und eine Unterkonstruktion geliefert bzw. eingebaut haben, für die nicht für das Gesamtsystem eine CE-Kennzeichnung, die Leistungserklärung und die notwendigen Prüfnachweise vorliegen.

Auch die Verantwortlichen bei Händlern und Bauunternehmen, etwa Geschäftsführer oder Vorstände, müssen bei der Entscheidung für ein nicht den Anforderungen genügendes Unterdeckensystem aufgrund der gesetzlichen Haftungsregelungen (§ 43 GmbHG, § 93 AktG, §§ 823, 826 BGB) damit rechnen, für Schäden in Regress genommen zu werden, die dem Unternehmen entstehen. Sie haben im Übrigen aufgrund ihrer Verpflichtung, Risiken entgegenzuwirken und Schäden vorzubeugen, durch geeignete organisatorische Maßnahmen sicherzustellen, dass nur solche Produkte abgegeben respektive verbaut werden, die den gesetzlichen Anforderungen genügen. Vorstände börsennotierter Unternehmen können sogar gezwungen sein, eine Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG zu veröffentlichen, wenn wegen der Abgabe oder Verwendung ungenügender Bauprodukte mit Schadensersatzansprüchen zu rechnen ist, die Einfluss auf den Börsenkurs der Aktien des Unternehmens haben können.